Protokollierung und Überwachung
Planung und Betrieb einer kontinuierlichen Überwachung und Protokollierung sicherheitsrelevanter Ereignisse — mit definierter Aufbewahrung.
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NIS2 verlangt keinen Papiertiger, sondern nachweisbar wirksame Sicherheit. In der Praxis fällt die Umsetzung in vier Handlungsfelder: Governance und Meldepflichten, Protokollierung und Detektion, Schwachstellen- und Patch-Management sowie Incident Response. Der Self-Check bewertet genau diese vier Felder.
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Kritische Lücken — Wesentliche NIS2-Anforderungen sind offen. Priorität hat der Aufbau von Protokollierung, Detektion und einem belastbaren Meldeprozess.
In Vorbereitung — Erste Bausteine existieren, es fehlen jedoch durchgängiger Betrieb, Nachweise und geübte Prozesse.
Weitgehend belastbar — Die meisten Anforderungen sind erfüllt — offen sind Abdeckung, Nachweisführung und Übungen.
Gut aufgestellt — Hoher Umsetzungsgrad. Der Hebel liegt in Nachweis, Automatisierung und kontinuierlicher Validierung.
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Was NIS2 fordert — und mit welchem Baustein wir es abdecken.
Planung und Betrieb einer kontinuierlichen Überwachung und Protokollierung sicherheitsrelevanter Ereignisse — mit definierter Aufbewahrung.
Detektion, Analyse, Reaktion und Dokumentation von Sicherheitsvorfällen im Unternehmensnetzwerk auf einer Plattform.
Integration von TI-Feeds, um laufend aktuelle Daten zu Cyberbedrohungen, Schwachstellen und Angriffstechniken zu nutzen.
EDR für schnelle Erkennung und Reaktion auf den Endpunkten — inklusive Betrieb, Containment und Audit-Protokollen.
Wiederkehrende Scans, um potenzielle Sicherheitslücken in Systemen und Netzwerken zu identifizieren.
Prozesse zur Bewertung und Priorisierung von Schwachstellen sowie Einhaltung des vereinbarten Behebungszeitraums je Kritikalität.
Prüfung der Systemsicherheit und Aufdeckung von Schwachstellen, die regelmäßige Scans nicht finden.
Wirksames Patch-Management, um bekannte Schwachstellen schnell und nachweisbar zu beheben.
Dauerhafte Analyse und Bearbeitung auftretender Sicherheitsvorfälle in angemessener Zeit durch ein fachkundiges Analyse-Team.
Entwicklung eines Incident-Response-Plans sowie Aufbau und Schulung eines Response-Teams (intern, extern oder als Service).
Automatisierungsmechanismen für Erkennung und Reaktion — die Automation unterstützt, der Mensch entscheidet.
Ein klarer Prozess zur Erkennung und Meldung von Vorfällen innerhalb von 24 bis 72 Stunden.
Betroffenheit klären, Verantwortung auf Leitungsebene verankern, Meldeprozess für 24 h / 72 h / 1 Monat definieren und Lieferkette bewerten.
Nachweis stärken: Meldeprozess üben, Lieferkettenanforderungen vertraglich nachziehen und Schulungen wiederkehrend planen.
Zentrale Protokollierung und ein betreutes SIEM aufbauen, EDR in den Betrieb geben und Threat Intelligence anbinden.
Detektionsabdeckung gegen MITRE ATT&CK messen, Fehlalarme senken und Use-Cases nachziehen.
Regelmäßige Scans etablieren, Kritikalität und Behebungsfristen festlegen und Patch-Management nachweisbar betreiben.
Remediation-SLA und Reporting schärfen, Pentests mit Nachtest einplanen.
Incident-Response-Plan schreiben, Response-Team benennen und forensische Kapazität mit Reaktionszeit absichern.
Reaktion üben: Tabletop-Übungen, Containment-Automatisierung und regelmäßige Compromise Assessments.
Antworten zu Anwendungsbereich, Pflichten und Fristen.